Minimalismus:
Wenn weniger manchmal mehr ist

Kennen Sie den Song „Leichtes Gepäck“ von Silbermond?

„Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg. Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“

Wie sieht es gerade bei Ihnen aus – welche Päckchen tragen Sie mit sich herum? Könnten Sie es sich nicht leichter machen?
Das Stichwort lautet Minimalismus. Was geht Ihnen bei dem Begriff „Minimalismus“ durch den Kopf?

Zum Beispiel, dass Sie sich nichts mehr kaufen dürfen, Ihren gesamten Besitz wegwerfen oder auf engstem, sterilem Raum leben?
Ganz und gar nicht… Minimalismus bedeutet nicht „Entbehrung“, sondern vielmehr Bewusstsein. Was braucht man wirklich und was ist Ballast, der Energie raubt? Wir empfehlen Minimalismus für maximales Wohlbefinden! Denn wer sich auf wesentliche Dinge konzentriert, schafft Raum, Zeit und Energie!

„Du siehst dich um in deiner Wohnung, siehst ein Kabinett aus Sinnlosigkeiten, siehst das Ergebnis von Kaufen und Kaufen von Dingen, von denen man denkt, man würde sie irgendwann brauchen, siehst so viele Klamotten, die du nie getragen hast und die du nie tragen wirst und trotzdem bleiben sie bei dir.“

Das eigene Umfeld aufräumen

Nehmen Sie einmal Ihre Wohnung genauer unter die Lupe: Brauchen Sie dieses Oberteil wirklich? Sind diese ganzen Werkzeuge nötig? Macht es Sie glücklich, so viele Tupperdosen zu habe? Erfüllt dieses Siteboard überhaut seinen Zweck? Nutzen Sie all diese Kosmetikartikel noch? – Nein? Misten Sie aus, verschenken oder verkaufen Sie Sachen oder entsorgen sie mit gutem Gewissen.

„Ab heut, nur noch die wichtigen Dinge…“

Letztendlich kommt es aber nicht nur darauf an, Dinge loszuwerden, sondern keine unnützen Dinge dazuzukaufen. Überlegen Sie genau, was Sie wirklich brauchen oder haben wollen. Macht es Sinn, dieses Produkt zu besitzen? Minimalismus betrifft neben dem Materiellem auch die Reduzierung von gedanklichem Overload. Diese Form der Überlastung macht unruhig. Lenkt ab. Es kann das permanente Gefühl hervorrufen, hinterherzulaufen, statt auf dem Laufenden zu sein.

Den Hirnknoten entwirren

Vielleicht schwirren Ihnen gerade unzählige Gedanken gleichzeitig durch den Kopf. Deadlines, Termine oder Freizeitstress… Bringen Sie alles zu Papier. Visualisieren sie es! Oft sorgt das schon für Entlastung, Struktur, gedanklichen Freiraum und schafft Fokus für das Wesentliche. Minimalistisch zu leben bedeutet, auf überflüssigen Konsum – physischer und geistiger Natur – zu verzichten. Gleichzeitig erhöht sich Ihre Lebensqualität und mentale Gesundheit. Worauf warten Sie also noch? Probieren Sie es einmal aus!

Denn: „Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.“ von Buddha