BGM - Was ist das eigentlich?

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nicht.“

Arthur Schopenhauer (1788-1860)

Gesundheit ist unser höchstes Gut und die wichtigste Grundlage für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Was Arthur Schopenhauer schon vor knapp 200 Jahren wusste, ist aufgrund diverser Herausforderungen der heutigen Zeit aktueller denn je. Der demografische Wandel, die veränderten Arbeitswelten und die Digitalisierung sind hier nur einige Beispiele.

Wir Menschen verbringen einen Großteil unseres Lebens auf der Arbeit. Das heißt, wir sind den dort herrschenden Bedingungen normalerweise mindestens 8 Stunden am Tag ausgesetzt. Deswegen verfolgt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) die Ziele, einerseits Belastungen durch ungünstige Arbeitsplatzbedingungen zu minimieren und andererseits die individuelle Gesundheitskompetenz der MitarbeiterInnen zu erhöhen. Beides zusammen dient dem übergeordneten Ziel die Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig und nachhaltig zu stärken. Dabei geht es allerdings um viel mehr als nur um die in diesem Zusammenhang oft erwähnte Reduzierung von Fehlzeiten: gesunde und damit motivierte MitarbeiterInnen sind maßgeblich für den Erfolg eines Unternehmens verantwortlich.

Also: Je gesünder und motivierter die Beschäftigten sind, desto größer ist auch der Benefit für das Unternehmen selbst.

Die Grundlage, auf der das BGM aufbaut, ist die gesetzliche Verpflichtung der ArbeitgeberInnen zum Arbeitsschutz (ArbSch) und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM, nach § 167 Absatz 2 SGB IX). Die dritte Säule des BGM bildet die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) mit freiwilligen Leistungen der ArbeitgeberInnen.

Für den Erfolg des BGM ist es unbedingt notwendig, dass insbesondere die Geschäftsführung sich deutlich für das BGM positioniert, sie trägt und fördert.

Abbildung 1: Die drei Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Die damit verbundenen Strukturen, Prozesse und Rahmenbedingungen sollten dabei systematisch gelenkt, gestaltet und kontinuierlich verbessert werden, was vor allem durch die interdisziplinäre Vernetzung der unterschiedlichen Akteure im Unternehmen sowie die Verknüpfung diverser (bereits bestehender und auch neuer) Einzelmaßnahmen und Ressourcen gelingt. Außerdem sollten den MitarbeiternInnen gegenüber stets eine klare Informationskultur und transparente Kommunikation herrschen und das BGM vor allem ganzheitlich und systematisch aufgebaut und umgesetzt werden. So schaffen Sie als ArbeitgeberIn größtmögliche Transparenz und können nachhaltig positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten nehmen und folglich auch auf den Erfolg Ihres Unternehmens.

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